Preisentwicklung

18.06.2019

Der Markt teilt sich weiter in vor allem zwei Themen. Auf der einen Seite sind die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Iran, die das Potenzial haben die Ölpreise zu stützen, auf der anderen Seite die Nachfragesorgen durch ein enttäuschendes globales Wirtschaftswachstum.

Zur Zeit wird das Risiko einer militärischen Eskalation im Persischen Golf als gering eingeschätzt, wenngleich es nicht auszuschließen ist. Die vom Iran angedrohte Blockade der Straße von Hormus wäre durch die militärische Übermacht anderer Interessensgruppe nicht dauerhaft zu halten, sodass die Logistikkette bei einer solchen Aktion wohl nicht dauerhaft gestört würde. Entsprechend würde es in erster Linie die Ölexporte des Iran treffen, die bei einer Eskalation vom Markt verschwinden würden. Da diese mit den US Sanktionen gegen das Land jedoch ohnehin auf vermutlich unter 1 Mio. B/T geschrumpft sind, haben auch die Folgen einer Eskalation abgenommen.

Die größte Volkswirtschaft der Welt (USA) schwäche sich schneller als erwartet ab, so Analyst Ed Moya, von Oanda Corporation. Die Ölnachfrageprognosen wurden zuletzt kontinuierlich nach unten korrigiert, gleichzeitig sehe man allerdings eine steigende Schieferölproduktion, so Andy Lipow von Lopow Oil Associates. Wenn die Ölnachfrage so schwach wächst, wie es aktuell von der IEA prognostiziert wird, dann wird sich im kommenden Jahr wohl eine Überversorgung ergeben und die aktuellen Kürzungen der OPEC+ Gruppe währen nicht ausreichend, um dies zu verhindern. Es gebe eine Menge Öl, fasst Tim Rudderow, Analyst bei Mount Lucas Management LP, die aktuelle Marktlage zusammen.

Trader werden sich zur Wochenmitte nun auf die US Ölbestandsdaten des DOE konzentrieren. Diese legten in den letzten Wochen gegen den saisonalen Trend zu und hatten die Preise belastet. Setzt sich dies fort, könnten die Preistiefs der letzten Wochen noch einmal in Gefahr geraten. Dabei ist aber zugleich mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen, denn die Konstellation an der Straße von Hormus bleibt unberechenbar.

Ölpreis

Euro/Dollar

Quelle: n-tv.de

TOTAL Heizöl thermoplus klimaneutral

 

In Deutschland halten 20 Millionen Menschen ihr Zuhause mit Heizöl warm. Viele von ihnen möchten beim Klimaschutz Verantwortung für zukünftige Generationen übernehmen, ohne auf ihre Unabhängigkeit zu verzichten oder hohe Kosten für eine energetische Sanierung in Kauf nehmen zu müssen. Dafür gibt es das TOTAL Premium-Heizöl thermoplus klimaneutral.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen